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Mit den Schömberger Wanderfreunden auf den Spuren der Bären und Lachse durch Kanada und Alaska Mit 21 unternehmungslustigen Wanderern und Manfred Trettin von den Koala Wanderers – International als Reiseleiter, brachen wir zu einer Reise auf, um das Yukon- und Klondikegebiet in Kanada und das Land Alaska zu erleben. Der Flug von Frankfurt nach Whitehorse/Kanada über Grönland verlief problemlos. Im Yukon- und Klondikegebiet angekommen, hatte der farbenprächtige Indian Summer bereits seinen Einzug gehalten. Eine Wanderung entlang des Yukon River vermittelte bereits am ersten Tag die unendliche Weite und wilde Schönheit dieses Landes. Eine Lachstreppe und ein alter Raddampfer am Yukon River waren unsere ersten Ziele bei einer IVV Wanderung. Von der Lachstreppe ziehen die Lachse weiter zu den Nebengewässern des oberen Yukonflusses, wo sie, wie ihre Eltern laichen, dann sterben und somit einen natürlichen Kreislauf vollenden. Ein Ausflug zur kleinsten Wüste der Welt, die im Yukon Gebiet liegt und nach Carcross, wo Caribous den Yukon durchqueren waren sehr beeindruckend. -Am nächsten Tag ging es mit dem Bus auf dem Highway weiter Richtung Norden. Der erste Schwarzbär wurde gesichtet. Vorbei an kleinen und großen Seen, an erloschenen Vulkanen sowie an Stromschnellen des Yukons erreichten wir Dawson City, die Stadt des Goldrausches vergangener Tage. Der nächste Tag stand ganz im Zeichen von "Gold". Am Bonanza Creek hatte unsere Gruppe Gelegenheit nach Gold zu suchen. Beim Goldwaschen unter Anleitung eines erfahrenen Goldwäschers wurden die meisten auch in geringem Maße fündig. Beeindruckend eine Goldwaschanlage aus dem 18. Jahrhundert, die wie ein riesiger Koloss im Bonanza Creek steht. Am nächsten Tag, es regnete und auch ein paar Schneeflocken mischten mit, fuhren wir auf dem "Top of the World Hyw " einer Schüttel- und Rüttelpiste weiter nach Alaska. Die Zollkontrolle und die Einreise in die USA fand auf der Passhöhe in 1.160 m Höhe statt. Den ersten Ort in Alaska den wir erreichten, hieß Chicken und zählt gerade mal 35 Einwohner. Nach einer urigen Mittagspause ging es weiter ins "Truckerstädtchen Tok", dem Tagesziel. Wir übernachteten in einem Motel am Highway und nach einem kräftigen Truckerfrühstück ging es am nächsten Morgen auf dem Highway durch das Tal des Flusses Tanana in Richtung Fairbanks. In dem Ort Delta wurde die ca. 1.300 km lange Ölpipeline, die durch ganz Alaska führt bewundert. In North Pole, wo Santa Claus zu Hause ist, wurde ebenfalls ein Zwischenstopp eingelegt und die vielen Souvenirs bewundert, die in einem speziellen Santa Claus Verkaufshaus angeboten werden. Mit einer von Manfred geführten IVV Wanderung entdeckten wir Fairbanks, die zweitgrößte Stadt von Alaska . Auf dem Weg von Fairbanks zum Denali Nationalpark war ein gut schmeckendes Lachspicknick von Fahrer Reinhardt zubereitet, der Höhepunkt des Tages. Die Sonne schien, es war herrlich. Die Fahrt durch den Denali Nationalpark am nächsten Tag wurde durch schlechtes Wetter etwas getrübt, aber trotzdem, 10 Grizzlybären, 2 Elche und mehr als ein Dutzend Caribous zeigten sich uns in der Tundra, die mit ihren prächtigen Farben des Indian Summers einfach überwältigend war. Auch im Gebiet des Denali Nationalparks machten wir eine geführte IVV Wanderung. Weiter ging es am nächsten Tag auf dem Highway zum Pazifischen Ozean, nach Seward, einem Fischerort auf der Halbinsel Kenai. Wie immer war die Landschaft rau und trotzdem schön, zumal die Sonne schien und schneeweiße Wolkenformationen unsere stummen Begleiter waren. Eine weitere IVV Wanderung gab es als willkommene Abwechslung in Gierwood. Eine Schifffahrt zu kalbenden Gletschern am darauf folgendem Tag musste auf Grund von 8 m hohem Wellengang verkürzt durchgeführt werden. Schade, aber Sicherheit geht vor Abenteuer. Der Fischerort Valdez, der umgeben von Gletscherbergen und die Endstation der Alaska Pipeline ist, wurde mit der Fähre durch den Prince William Sound erreicht. In reißenden Bächen, die von den Bergen ins Tal stürzen konnten wir den Lachsen beim Laichen und dem anschließenden Todeskampf zuschauen. Im Hafen von Valdez sahen wir wie Fischer den gefangenen Lachs bearbeiteten. Auch ein Seelöwe hatte sich in den Valdezer Hafen verirrt und schwamm, nach Nahrung suchend im Hafenbecken umher. Weiter ging es durch wildromantische Landschaften nach Anchorage, Hauptstadt von Alaska mit 350.000 Einwohnern und Endstation unserer Reise. Die letzten IVV Wanderungen durch Anchorage und entlang des Eagle River waren noch einmal atemberaubend schön. Tolle und erlebnisreiche Tage mit vielen Wanderungen, 3.576 km Highway Piste, traumhaften Landschaften, das Sichten von 14 Bären, vielen Elchen und anderen Tieren, dies alles gehört leider schon wieder der Vergangenheit an. Bericht: Heidi Röder
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